Bei der Herstellung komplexer Komponenten für die EMI-Abschirmung oder das Wärmemanagement ist die Wahl des Verarbeitungsverfahrens ebenso entscheidend wie die Materialwahl. Das Formgebungsverfahren dient nicht nur der äußeren Gestaltung, sondern muss auch die Integrität der
im Elastomer dispergierten leitfähigen Partikel oder thermischen Füllstoffe bewahren. Euro Technologies verfügt über spezifisches Fachwissen sowohl im Spritzguss als auch im
Formpressen und unterstützt Konstrukteure dabei, die technisch zuverlässigste Lösung zu finden.
Prozessvielfalt für fortschrittliche Materialien
Jedes Projekt stellt einzigartige Anforderungen an Stückzahl, Präzision und Leistungsfähigkeit. Im
Folgenden finden Sie die technischen Kriterien, die als Entscheidungshilfe bei der Wahl zwischen den
beiden Technologien dienen:
- Spritzguss: Dies ist die erste Wahl für komplexe Geometrien und die Großserienfertigung. Das Material wird unter hohem Druck in ein geschlossenes Werkzeug eingespritzt, was schnelle Zykluszeiten und eine millimetergenaue Reproduzierbarkeit gewährleistet. Das Verfahren eignet sich ideal für miniaturisierte Komponenten in Branchen wie der Biomedizin und der Telekommunikation, wo extrem enge Toleranzen gefordert sind.
- Formpressen: Diese Technik ist für größere Bauteile oder solche mit großer Wandstärke vorzuziehen. Das Material wird manuell oder maschinell in die Formkavität eingelegt und anschließend verpresst. Es ist das ideale Verfahren für die Verarbeitung von Elastomeren mit empfindlichen leitfähigen Füllstoffen (wie Nickel Graphit oder Silber-Kupfer), da es die mechanische Beanspruchung des Materials reduziert und so dessen Abschirmeigenschaften bewahrt.
Ob es sich nun um eine maßgefertigte Dichtung mit Metalleinlegern oder einen geformten Kühlkörper handelt – unser integrierter Ansatz stellt sicher, dass die Form stets der technischen Funktion folgt.
Dank unseres fundierten Fachwissens über Laird Compounds unterstützt Euro Technologies den Kunden bereits ab der Phase der Werkzeugkonstruktion. So lassen sich kritische Probleme – wie etwa Lufteinschlüsse oder eine fehlerhafte Ausrichtung der Partikel, welche die EMI/RFI-Konformität des fertigen Bauteils beeinträchtigen könnten – von vornherein vermeiden.





